Umweltschonend heizen

Energiekosten senken bedeutet nicht nur, dass der eigene Geldbeutel geschont wird. Auch die Umwelt profitiert von der sparsamen Nutzung wertvoller Brennstoffe, wie Gas und Öl. Während bei herkömmlichen Heizkesseln sehr viel Energie ungenutzt verloren geht, nutzen Heizkessel mit Brennwerttechnik die Brennstoffe voll aus. Die Energie wird quasi doppelt genutzt, da selbst aus den Abgasen nutzbare Wärme gewonnen wird. So kann durch den Einsatz von Brennwerttechnik die Energieeinsparung in einem Einfamilienhaus bis zu 500 l Heizöl betragen. Die Brennwerttechnik ist als eine besonders energiesparende Heiztechnik zukunftsweisend.

Brennwerttechnik - so funktioniert's: Der erhebliche Energieanteil, der bei den konventionellen Heizkesseln ungenutzt durch den Schornstein entweicht, wird bei der Brennwerttechnik zusätzlich genutzt und in das Heizsystem eingespeist.Vor der Entwicklung von Brennwert-Geräten war es nicht möglich, den bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampf zu Heizzwecken zu auszunutzen. Bei der Verbrennung von 1 Kubikmeter Gas entsteht der Wasserdampf von ca. 1,5 Liter Wasser. Diese Energie wird im Brennwertgerät kondensiert und die dabei anfallende freiwerdende Energie wird dem Heizsystem zurückgeführt.

Das im Brenner aufgeheizte Wasser zirkuliert mit Hilfe einer Pumpe im Heizkreis. Die bei der Verbrennung entstehenden Abgase werden im Wärmetauscher mit Hilfe des kalten Rücklaufes soweit abgekühlt bis das im Abgas enthaltene Wasser kondensiert. Die hierbei freigewordene Wandlungsenergie wird vom Rücklauf aufgenommen und dem Heizkreis zugeführt. Je niedriger die Rücklauftemperatur des Heizkreises ist, desto mehr Wasser kann den Abgasen entzogen werden. Deshalb erreichen Brennwertkessel im Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung Ihren größten Wirkungsgrad. Gas ist durch seinen hohen Wasserstoffanteil bei der Verbrennung die sauberste Energieart. Die CO2-Belastung der Atmosphäre ist durch die Verbrennung von Gas 40 - 50 % geringer als bei Kohle und ca. 25 % niedriger als bei Heizöl.

Brennwerttechnik - Fragen & Antworten

  • Was kostet Brennwerttechnik? Abhängig vom installierten System ist Brennwerttechnik ab ca 4.000 Euro erhältlich.
  • Was bringt mir der Einsatz von Brennwerttechnik? Zum einen eine bessere Energieausnutzung und damit einen reduzierten Energieverbrauch. Zum anderen tragen Sie durch die Reduzierung des Energieverbrauchs zur Verminderung des CO2-Ausstosses und damit zum Umweltschutz bei.
  • Kann eine Brennwertanlage im Altbau installiert werden? Ja. Die Heizungsanlage wird ausgetauscht und der Kamin wird saniert. Dazu wird ein Kunststoffabgassystem installiert um einer Versottung vorzubeugen. Ebenfalls wird die elektrische Verdrahtung zur witterungsabhängigen Anlagenregelung installiert bzw. überprüft.
  • Kann ich meine Brennwerttechnikanlage fernsteuern? Ja – Grundsätzlich sind alle Regelungskomponenten busfähig. So können Sie sich z. B. aus der Ferne per Telefon einwählen und die Temperatur entweder für’s ganze Haus oder raumbezogen einstellen oder Störungen abfragen. Im Falle einer Anlagenstörung erhält der zuständige Heizungsbauer automatisch einen Hinweis auf den Fehler und kann sofort reagieren.
  • Wie schalte ich meine Heizungsanlage busfähig? Abhängig von der zu überwachenden Anlage kann z. B. ein ECO-KOMC-Modem zur Überwachung von Regelungen bei der Telekom beantragt werden. Das genaue Vorgehen stimmen wir gern persönlich abhängig von der Anlage und der Art der Fernwartung mit Ihnen ab.

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